Schützenverein Wildenloh
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Geschichte des Schützenverein Wildenloh:

 

Gegründet wurde der Schützenverein Wildenloh im Herbst 1924 in der Gastwirtschaft Kracke u. a. von Friedrich Kracke, Gerd Lüschen und Willi Hegeler.

Durch die auch schon damals vorhandenen Pfauen im Garten der Familie Kracke kam man auf den Gedanken, den radschlagenden Pfau als Vereinswappen zu ernennen - die Wildenloher "Pfau-Schützen" waren gegründet.

Als erster Präsident wurde Georg Böseler gewählt. Georg Pophanken löste ihn nach sieben Jahren ab. Nach Kriegsende 1945 musste er den Posten jedoch abgeben, da die Alliierten alle Vereine auflösten.

Vier Jahre später jedoch wurde gestattet, dass die Pflege des Schießsports wieder aufgenommen werden durfte. Die Wildenloher "Pfau-Schützen" waren einer der ersten Vereine der neu ins Leben gerufen wurde. Den Vorsitz übernahm Hermann Gritzka. 

1951 wurde erstmals wieder ein Schützenkönig ausgeschossen. Diese Würde errang Günter Butkereit. Auch das Schützenfest wurde in diesem Jahr zum erstenmal wieder gefeiert.

Da der Verein noch keinen eigenen Schießstand besaß, wurden bei Kracke in der Scheune provisorische, mit Tannenzweigen begrenzte Stände, aufgebaut. Nach heutigen Richtlinien eine sehr abenteuerliche Konstruktion.

Zu dieser Zeit war unser Verein schon Mitglied im Oldenburger Schützenbund, 1953 folgte der Beitritt in den Ammerländer Schützenbund. Somit kam auch langsam Recht und Ordnung in den Verein.

1954 sollte eine Schießhalle gebaut werden. Da der Verein jedoch recht klein war und das finanzielle Polster fehlte, wurde eine Versammlung einberufen und alle Mitglieder erklärten sich bereit, durch Eigenleistung und Geldeinsatz den Schießhallenbau in Angriff zu nehmen. Mitglieder konnten einen Stein für 5,00 DM bzw. 10,00 DM kaufen, sogenannte Anteilsscheine. Da diese Schießhalle in den Wintermonaten jedoch nicht geheizt werden konnte, wurden in dieser Zeit  vier bis sechs Stände bei Kracke im Saal auf der Tanzfläche aufgebaut. Der Saal konnte durch einen großen Kanonenofen mit Torf beheizt werden. Manchmal konnte man vor blauem Dunst und tränenden Augen die Luftgewehrscheibe nicht mehr erkennen.

Im November 1956 wurde eine Damenabteilung gegründet, zu dieser Zeit im Ammerland die erste Damenabteilung eines Schützenvereins. Die acht Gründerfrauen waren: Elfriede Kracke, Anni Meisner, Anni Pophanken, Liesbeth Kahlen, Waltraud Sagner, Anni Bachman, Gisela Hollmeyer und Gertrud Hollmeyer. Später kam Elfriede Gritzka dazu, die bis 1996 die Kassenführung des Vereins übernahm. Die erste Schützenliesel wurde 1958 Liesbeth Kahlen.

Nach sechs Jahren jedoch mussten wir feststellen, dass unsere Schießhalle für den ständig wachsenden Verein langsam zu klein wurde. Anfang der 60er Jahre wurde eine größere Vereinsstätte geplant. Nach Absprache mit unserem damaligem Vereinswirt Fritz Kracke wurde dann beschlossen, diese direkt an das Gebäude der Gastwirtschaft anzubauen. Nach Fertigstellung wurde die alte Schießhalle vom Sportverein S. V. Eintracht Wildenloh übernommen.

Mitte der 70er Jahre machten sich drei engagierte Schützen unseres Vereins daran die Jugend zu fördern. Es wuchsen zwei recht erfolgreiche Mannschaften heran, deren Ergebnisse sich bei den Rundenwettkämpfen und bei den Bundesjugendtreffen des OSB sehen lassen konnten. So hat unser Verein in dieser Zeit z. B. fünf mal den Jugendkönig(in) gestellt. 1979 und 1980 qualifizierte sich Hilke Pophanken (heute von der Kaus) für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft in München bei den weiblichen Junioren. Nach einer Durststrecke in Sachen Jugendarbeit fanden sich in Thorsten Arndt und Wilfried Köpken engagierte Nachfolger, die ihre Jungs und Mädels mehr oder weniger im Griff haben (manchmal weniger) und auch schon viele Erfolge erzielt haben.

In den 80er Jahren wurde unser Vereinsheim nochmals verändert. Es wurde ein Durchbruch zum Saal gemacht. Dadurch hatten wir im Aufenthaltsraum der Schießhalle mehr Platz für unsere Gäste bei größeren Veranstaltungen. Gleichzeitig konnte die Familie Kracke unseren Aufenthaltsraum bei größeren Veranstaltungen mitbenutzen.

Im Jahr 2003 kam dann die Planung der Gemeinde Edewecht am Rotdornweg/Ecke Wildenlohslinie ein Gebäude zu errichten, das von den Wildenloher Vereinen als Sport- und Begegnungsstätte genutzt werden sollte. Es wurde ein Gebäude errichtet, welches im oberen Bereich unseren Aufenthaltsraum, sanitäre Einrichtungen und den Schießstand beherbergt. Diese Baumaßnahme wurde mit viel Eigenleistung und Einsatz aller Mitglieder der Vereine durchgezogen. Das "Haus der Vereine" wurde am 25.September 2005 offiziell eingeweiht.

Zur Zeit kann auf unserem Schießstand mit Luftdruckwaffen und mit einem Infrarotgewehr geschossen werden. Bei dem Infrarotgewehr handelt es sich um eine Gewehrattrappe, bei der mit Licht auf einen Empfänger "geschossen" wird. Das Ergebnis wird auf einem Computer angezeigt. Diese Art des Schießens ermöglicht es auch unter 12 jährigen bereits am Schießsport und dem dazugehörigen Vereinsleben teilzunehmen. 

Im Frühjahr 2012 hat sich unsere Bogenabteilung gegründet. Die Bogenschützen treffen sich in den Sommermonaten ab. 18.30 auf dem Freigelände des "Haus der Vereine". In den Wintermonaten findet das Training nach Absprache statt.

 

Der Verein wurde von 1924 bis heute geführt von:

1924 - 1931 Georg Böseler
1932 - 1945 Georg Pophanken
1949 - 1961 Hermann Gritzka
1962 - 1964 Cuno Schwoon
1965 - 1979 Bernhard Pophanken
1979 - 1982 Haro Meisner
1983 - 1996 Hans Schwarz
Ab 1997      Torsten Pophanken